08.04.2015 Neuseeland die Zwölfte

Tjaha, ehem… Kam dann doch noch einiges dazwischen, aber heute mal wieder ein kleines Update.

Genau einen Monat später ist inzwischen so einiges passiert und wir haben uns mittlerweile die Südinsel komplett angeschaut. Man weiß eigentlich garnicht wo man anfangen soll. Die letzten Bilder waren aus Queenstown, das heißt am besten fange ich dort mal grob an. Nach zwei Nächten auf dem mehr oder weniger gemütlichen Campingplatz haben wir Queenstown hinter uns gelassen und sind in Richtung Milford Sound aufgebrochen. Unsere nächste Nacht, sowie die drei darauffolgenden verbrachten wir auf einer DOC-Site(ein Campingplatz der von der Naturschutzbehörde betreut wird), welche direkt am wunderschönen Lake Te Anau lag. Von dort aus ging es zum Milford Sound, dem bekanntesten Fjord in Neuseeland. Die rund 100 Kilometer bis hin zum Sound waren mindestens so schön wie der Fjord selbst und so wurde schon die Anfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Zu Beginn noch fast steppenhaft wandelt sich die Landschaft über Dschungel, durchquert von reißenden Gebirgsbächen bis hin zu Gebirge mit Felswänden die mehrere hundert Meter hoch aufragen. Die Bootstour am Sound war sehr windig und nass und nur mit Glück hat meine Kamera sie überlebt.

Am 06.03. ging es dann weiter von Te Anau nach Dunedin, wo wir 3 Freundinnen aus Deutschland getroffen haben. Wir verbracht 3 lustige Tage in Dunedin und brachen dann auf in Richtung Norden, entlang der Ostküste. In St. Andrew fanden wir einen kleinen aber sehr gemütlichen Campingplatz, von dem man nur 5 Gehminuten zum Strand hatte. Eine halb zerfallene Treppe führte die Klippen hinunter zum Strand an dem sich eine wunderschöne Aussicht am Kiesstrand entlang auftat. Nachdem die Mädels beschlossen hatten noch einen tag mit uns zu fahren verbrachten wir einen gemütlichen Abend am Campingplatz und hatten 2 weitere Tage an denen wir unsere Wäsche wuschen und weitere Pläne schmiedeten. Am 12.03. ging es in Richtung Landesinnerem weiter. In Rakaia Gorge verbrachten wir 2 Nächte mit Ausblick auf den wunderschönen Fluss über dem die Sonne unterging.

Die Berge überquerten wir über den Arthurs Pass auf dem wir einen kleinen Zwischenstopp an den Castle Hills gemacht haben. Da uns keiner der Campingplätze in den Bergen zugesagt hat, beschlossen wir weiter nach Greymouth zu fahren. Diese Idee sollte sich im Nachhein als nicht allzu sinnvoll herausstellen und so fanden wir spät abends mit Müh und Not einen Campingplatz auf dem wir nur eine Nacht verbrachten.

Am Meer entlang ging es am nächsten Morgen weiter in Richtung Nordosten und wir fanden einen schönen kostenloses Campingplatz, der Nelson Creek hieß und mitten im Nirgendwo an einem wunderschönen kleinen Bach lag, im Schatten der Bäume verbrachten wir den Nachmittag und schauten den Locals beim Klippenspringen zu. Die nachfolgenden Tage verliefen entspannt und mit gemütlichen Abenden am Lagerfeuer mit anderen Reisenden, die alle sehr viel zu erzählen hatten. Von Holländern bis Amerikaner trifft man hier Leute aus aller Welt, aber ab und zu kommt in mir der Verdacht auf, dass in Neuseeland mehr Deutsche als Neuseeländer sind, denn man trifft wirklich überall Landsleute. So auch Hannes, der es verweigerte Deutsch zu reden, was mich im ersten Moment zwar ein wenig verunsicherte mir im Lauf der Tage jedoch immer besser gefiel. Als wir am Nelson Creek abfuhren dachte ich zum Teil nur noch in Englisch und hatte teilweise Probleme auf deutsche Wörter zu kommen.

Mit einem Zwischenstopp am Lyell Creek kamen wir schließlich in Nelson an und übernachteten am Mc Kee Campingplatz. Nach einigen eher gemütlichen Tagen lernten wir Lukas, Tim, Tobi und Flo kennen, die uns einluden unseren Van einfach zu ihren zu stellen. Hier enden meine Tagebucheinträge denn die nachfolgenden Tage waren viel zu lustig, abwechslungsreich und spannend. Tobi und Flo hatten vor auf ein Festival zu gehen und fragten in die Runde wer Lust hat mitzukommen. Nach einiger Überlegung beschlossen Hendrik und Ich die beiden zu begleiten. Unsere Gruppe wuchs und wuchs und so kamen nach und nach Teresa, Peter, Katharina, Bene, Yosh, Paul, Robin, Bosse, Sam und Paul dazu. Ohne viel zu überlegen sagten alle nach und nach zu und so kam es, dass sogar Tim und Lukas ihre Fähre umbuchten um mitzukommen.

Die Zeit mit der Gruppe war superlustig, so haben wir unter anderem Straßenmusik auf Eimern gemacht, uns mit einem Track im Nationalpark so verschätzt dass wir die letzten 6 Kilometer im Wald im Stockfinsteren laufen mussten und beschlossen uns Tierkostüme zu kaufen und auf dem Festival als Zirkus zu erscheinen.

Nachdem sich unsere Wege getrennt haben sind wir jetzt nur noch mit Yosh, Bene, Flo und Tobi unterwegs und fahren übermorgen mit  Yosh und Bene mit der Fähre auf die Nordinsel.

Ich hätte euch gern noch Bilder gezeigt, aber das Internet ist leider im Moment zu langsam.

So bald wie möglich gibt’s Bilder, versprochen! 😉

Liebe Grüße,

Bene, Yosh, Hendrik und Lukas!

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